Das Weltgericht

Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr sein zu mir gekommen. Wahrlich, ich sage euch, Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matth. 25, 35-40

 

Das Gute im Menschen

Vor Gottes Augen geben wir unserem Dasein seinen Wert, indem wir anderen Menschen Gutes tun. Dies erfordert großes Einfühlungsvermögen, zu  welchem wir nur fähig sind, weil wir uns zueinander hingezogen fühlen. Jeder Mensch wirkt anziehend auf andere, und dies ganz und gar nicht nur in Hinblick auf Sexualität und Fortpflanzung. Unser Äußeres, Gesicht und Körper, Mimik und Gestik, weckt ganz allgemein das Bedürfnis nach Gemeinschaft, nach Gespräch und gemeinsamer Aktivität.

Ein erotisches Flair, das jeder Mensch haben und auch zeigen soll, wirkt als Anreiz zur Solidarität, zur Verantwortung gegenüber anderen. Weil wir Menschen aneinander Gefallen finden, wirken wir gerne und mit Begeisterung die guten Taten, an denen wir von Gott gemessen werden. Auf dem Weg zum Reich Gottes ist die Liebe unsere wichtigste Energiequelle und unser größter Anreiz, Gutes zu tun.

--> Die Taufe Jesu -- Körperbejahung

 

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