| Die Opferung des Isaak Und als sie an die Stätte kamen. die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. 1. Buch Mose 22, 9-10
Loslassen können Gott hatte den Abraham wissen lassen, dass er seinen Soh Isaak für sich beanspruchte. Das hatte Abraham völlig falsch verstanden und war der Meinung, er müsse nun sein Liebstes auf dem Scheiterhaufen opfern. Doch als er mit dem Messer ausholte, ging Gott dazwischen und stellte klar, dass das Vergießen von unschuldigem Blut niemals sein Wille ist. Es ging vielmehr darum, dass Isaak nicht zur Erfüllung von Abrahams Plänen auf die Welt gekommen war, sondern um Gottes Willen zu tun. Gott hatt ihn als Stammhalter für sein auserwähltes Volk vorgesehen. Abraham musste loslassen und Isaak diesen vom Himmel gewollten Weg gehen lassen. So hat jede neue Generation nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, sich von der Position ihrer Eltern zu lösen, neue Wege zu gehen und damit dem Reich von Gottes Gerechtigkeit einen neuen Schritt näherzukommen. Die Elterngeneration darf dies nicht blockieren, auch wenn sie nicht immer versteht, was die Jugend umtreibt und warum sie immer wieder Tabus bricht. Doch der Weg zu Gott ist oftmals auch ein Experiment -- und immer ein Abeteuer. --> Tanz der Mirjam -- Erfolg macht sexy
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