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Aktionsideen

Fitness fängt bei den Füßen an

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Barfußparkführer

Beweglich sein macht Spaß

 

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....... Schnee, Berge und Sonne kann man beim ersten Teil des Skitages nur durchs Fenster sehen. Die Skischuhe bleiben vor der Tür. Wir sind barfuß und tragen Trainingsbekleidung.

....... wir sitzen, zugegeben etwas verunsichert, auf dem Parkettboden im liebevoll umgestalteten Klassenzimmer des ehemaligen ''Schulhüsle'' von Gargellen. Es fühlt sich befremdlich an, mit seinen nackten Füßen zu hantieren. Der eine oder andere Teilnehmer wird bald ungeduldig, will hinaus in den Schnee, auf die Piste. Aber die morgendliche Vorbereitung im Übungsraum ist unverzichtbar, nicht nur wegen der Füße: Es geht an den folgenden Tagen auch um die Lockerung der Muskulatur, das Ausprobieren von skispezifischen Bewegungsabläufen, das Gespür für Gleichgewicht und Körperachse. Im warmen Übungsraum sollen wir, so der Skilehrer, ''das vergessene Alphabet elementarer Bewegungsmuster wieder neu buchstabieren lernen''.

....... Nach einer guten Stunde Aufwärmtraining geht's auf die Piste. "Versucht, das Körpergefühl mit in die Skischuhe zu nehmen", sagt Michael. Endlich auf den Skiern wollen wir das Gelernte gleich ausprobieren: "Ihr müsst mit den Füßen Verbindung zum Schnee haben. Die große Zehe leitet den Schwung ein."

....... Nach der letzten Abfahrt dürfen wir uns zwar der Skischuhe entledigen, zu Ende ist der Kurs aber noch nicht. Mit Entspannungsübungen und sanftem Dehnen im Gemeindesaal klingt der Skitag aus. Der Körper dankt es mit dem Ausbleiben des Muskelkaters.

Dies sind in Ausschnitte aus Berichten über einen ganz besonderen Skikurs nach der Methode von Michael Widmer-Willam. Dieser ganzheitliche Ansatz ist beispielhaft für den richtigen Weg zu mehr Spaß am Freizeitsport und zu mehr Erfolg im Leistungssport. Durch intensives Bewusstmachen unserer Bewegungsmöglichkeiten kommen Kraft und Kondition optimal zum Einsatz und Risiken von Verschleiß und Verletzungen werden auf ein Minimum reduziert.

Mehr über die Kurse von Michael Widmer-Willam erfahren Sie auf www.au-schoppernau.at in der Rubrik Skiprojekt.
 

 

 

 

 

 

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Die tragende Rolle der Füße Fast bei jeder Sportart sind die Füße wesentliche Leistungsträger. Selbst bei dem im Sitzen ausgeübten Rudersport leisten die Füße entscheidende Beiträge, indem sie die Bewegung auf dem Rollsitz steuern -- und dies entscheidet darüber, wie gut die Kraft umgesetzt werden kann. Noch viel mehr Beachtung verdienen sie, wenn Laufen, Springen, Gleiten oder Balancieren entscheidende Elemente des ausgeübten Sports sind.

Die Füße sind zu schade, um nur im Gefängnis der Schuhe Frondienste zu leisten. Besser tun wir daran, ihnen regelmäßig Freiheit zu gönnen und Beachtung zu schenken. Das volle Spektrum ihrer Fähigkeiten entwickeln sie, wenn wir barfuß aktiv werden. Das eröffnet alle Möglichkeiten der Wahrnehmung und Beweglichkeit, die wir brauchen, um beim Sport Spaß und gesundheitlichen Nutzen zu haben und -- wenn wir wollen -- mühelos die Leistung zu steigern.
 

 

 

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So werden die Füße fit

 

 

 

 

 

 

Grundsätzlich sollte jede sportliche Aktivität mit einer Aufwärmphase beginnen. Wichtig sind dabei bewährte Lockerungs- und Dehnübungen, aber auch Methoden, die die Bewegungskultur der Füße verbessern. Wenn wir barfuß üben, kann der Trainer im Detail sehen, welche Verbesserungen der Bewegungsabläufe notwendig sind. So kann das Übungsprogramm individuell abgestimmt werden.

Aus den folgenden Elementen kann für jede Sportart ein fußgerechtes Aufwärmprogramm entwickelt werden:

Fußspiele und Fußtraining können zu Beginn der Übungseinheit sehr schnell die feinmotorischen Fähigkeiten der Füße aktivieren.

Ganz einfach barfuß gehen oder walken, am besten für 10 bis 15 min auf abwechslungsreichem Untergrund, sensibilisiert und mobilisiert die Füße und entspannt den Rücken.

Entspannungsmethoden (z.B. nach Feldenkrais, Alexander etc.) stärken die bewusste Wahrnehmung der Bewegungen.

Tänzerische Elemente bieten eine sehr schöne Erweiterung des Übungsprogramms. Wir erlernen dabei eine ausdrucksvolle Körpersprache, die nur durch sicheren Kontakt zum Boden ermöglicht wird.

Typische Bewegungsmuster jeder Sportart können durch gezielte Arbeit mit den Füßen verbessert werden. Mehr Spaß, bessere Ergebnisse und weniger Verletzungen sind das Ziel. Hier einige Beispiele, worauf man das Augenmerk lenken sollte:

Volleyball, Basketball: Springen und sicheres Landen ohne Umknicken

Handball, Fußball, Tennis: schnelle Richtungswechsel, schnelles Antreten und Stoppen

Ski alpin und Langlauf (Skaten): gut von der Kante wegkommen und auf den anderen Ski umsteigen

Laufsport: Optimierung eines individuellen, den körperlichen Gegebenheiten entsprechenden Laufstils

Kampfsport: sicheres Stehen, Balance, exakte Fußarbeit als Grundlage und zur Einleitung vieler Bewegungsfolgen

Turnen: Absprung und Landung, Balancieren

 

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Wellness für die Füße

 

 

 

 

 

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In einer Bevölkerung, deren Durchschnittsalter unaufhaltsam steigt, wird es in dem wachsenden Wellness-Sektor immer wichtiger werden, gute Bewegungstherapeuten zur Verfügung zu haben, die sich auf die Arbeit mit den Füßen verstehen. Damit kann insbesondere der Zunahme von Rückenerkrankungen entgegengewirkt werden, die schon zur Volkskrankheit geworden sind. Fehlstellungen, Schwäche und Defekte der Füße haben an dieser Entwicklung eine erhebliche Mitschuld. Doch diesem Übel kann häufig mit den einfachen Mitteln einer guten Wahrnehmungs- und Bewegungsschule abgeholfen werden.

Zu einem abgerundeten Wellnessangebot sollte eine fachliche Anleitung für ein individuelles Fußtraining angeboten werden. Dies ist besonders leicht umzusetzen, wenn auch ein Barfußpfad mit Fühlstrecken, Wassertreten und Balanceübungen zur Verfügung steht. Als schönes gestalterisches Element findet sich eine solchen Anlage schon in vielen Hotelgärten. Anregungen dazu finden sich im Lösungskatalog von www.barfusspark.info.

Weitere Information zum Sinn der Einbeziehung der Füße in sportliche Aktivität gibt dieser Text.

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