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Auskunft:
Kur- und Touristinformation, Bahnhofstr. 4,
55566 Bad Sobernheim,
Tel. 06751 - 81 241
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Der seit 1992 bestehende und immer
weiterentwickelte Klassiker unter den Barfußpfaden begeistert in jedem Jahr etwa
100 000 Besucher. Das beliebte Ausflugsziel ist landschaftlich schön gelegen und
steht auch bei Schulklassen, Betriebsausflügen, Kinder- und Sportgruppen hoch im Kurs. Die erste Attraktion ist eine Watstrecke durch den Lehm, der auch bei der
Sobernheimer Felkekur reichlich Verwendung findet. Von da aus führt der 3,5 km lange
Rundweg durch die Flussaue und bietet viel Spaß am Barfußwandern auf gepflegten
Rasenwegen. Auf zahlreichen Fühlstrecken können unterschiedliche Bodenbeläge mit allen
Sinnen erlebt werden. Auch vielfältige Balancier- und Spielstationen sorgen für
Abwechslung.

Interessant ist der 2007 einbezogene Geologiepfad, auf dem man
sich nicht nur über die Erdgeschichte der Region informieren, sondern auch verschiedene
Gesteinsarten mit den Füßen fühlen kann.

Besondere Attraktionen sind die abenteuerlichen Überquerungen der
Nahe: durch eine Furt, über eine Hängebrücke oder mit einer Seilfähre. Deshalb tritt
man den Weg am besten mit kurzer Hose an!

Am Ausgangspunkt gibt es Schließfächer und eine
Fußwaschanlage, außerdem Toiletten und ein Imbissbäuschen mit Getränken und kleinem
Speisenangebot.
Geöffnet ist der Barfußpfad von Anfang Mai bis Ende
September täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr. Der Eintrittspreis von 3.50 Euro für
Erwachsene oder 2.00 Euro für Kinder ist für diesen aufwändig ausgestatteten und
bestens gewarteten Erlebnispfad auf jeden Fall gerechtfertigt.
Anfahrt mit PKW:
Bad Sobernheim liegt im Tal der Nahe an der B 41 zwischen Bad Kreuznach und
Idar-Oberstein. Innerhalb von Bad Sobernheim ist die Anfahrt zum Barfußpfad beschildert.
Nahe dem Ortsende in Richtung Staudernheim finden sich viele kostenlose Parkplätze für
PKW und Busse.
Angaben für Navigationsgerät:
Bad Sobernheim, Staudernheimer Straße 90
Anfahrt mit der Bahn:
Von den Metropolen des Rhein-Main-Gebiets (Frankfurt, Mainz, Wiesbaden) sowie von
Saarbrücken bestehen regelmäßig direkte Zugverbindungen. Die Gehzeit vom Bahnhof auf
ausgeschildertem Weg beträgt ca. 15 min.
Für Radwanderer
auf dem Nahe-Radweg ist der Barfußpfad eine beliebte Zwischenstation.
Ein weiteres Barfußerlebnis
bietet die Klosterruine Disibodenberg, die vom
Nachbarort Staudernheim gut zu erreichen ist. Nach kurzem Anstieg über einen Schotterweg
sollte man unbedingt die Schuhe ausziehen, um den angenehmen Naturboden, das Gras, die
alten Steine, die Ruhe und die Kraft an diesem magischen Ort mit allen Sinnen zu spüren.
Fast 40 Jahre lang war hier im 12. Jahrhundert der Wirkungsort der heilkundigen heiligen
Hildegard von Bingen. |
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