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Matschstrecken

 

  Schlammstrecken sind vor allem von Kindern sehr beliebt, gehören aber zu den pflegeintensiven Barfußpfadstationen. Etwa 20 kg Lehm pro tausend Besucher bleiben dabei an den Füßen hängen und werden ungünstigstenfalls über die restliche Wegstrecke und die folgenden Stationen verteilt. Dadurch kann erheblicher Mehraufwand für das Sauberhalten entstehen. Ideal ist deshalb eine Reinigungsstation nach der Matschstrecke, z.B. ein Bachlauf zum Durchwaten. Auf keinen Fall dürfen direkt nach dem Schlamm Balancierstationen kommen, an denen man mit glitschigen Füßen abrutschen kann.
 
vergrößerbare Miniaturansichten:
Lehmbecken In einem eingefassten Becken mit Geländer in der Mitte oder an beiden Seiten kann unabhängig vom Wetter eine gleichbleibende Schlammqualität geboten werden, die den Besuchern schöne braune Socken anzieht. Dazu muss man nach ca. 5 000 Besuchern 100 kg Lehm und je nach Witterung auch Wasser nachfüllen. wue_schlamm.jpg (42853 Byte) wue_schlammfuesse.jpg (51539 Byte)
Matschkuhle An manchen Stellen verwandeln sich unbefestigte Wege von ganz alleine in Matschstrecken. Für Leute, die kein Ganzkörperbad nehmen wollen, kann man dort ein Geländer anbringen. Auch hier muss das Material regelmäßig ersetzt werden, sonst wird die Kuhle immer breiter und tiefer und das "Süppchen" immer dünner. Eine solche natürliche Matschkuhle ist wetterabhängig, kann mal austrocknen und dann wieder abgrundtief aufweichen und ist keine ideale Lösung für vielbesuchte Barfußparks. hausen_schlamm.jpg (118416 Byte) nienh_schlamm.jpg (59540 Byte)
   
Eine Matschstrecke in Schimmbadnähe verleitet zur Ganzkörperbehandlung, deshalb ist eine Duschgelegenheit vor dem Schwimmbecken dringend erforderlich!
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Moorbad Eine Holzwanne mit Geländer sorgt für ein gesundes Moorfußbad. soell_moorbad.jpg (64289 Byte)
  Glasscherben im Schlammbecken -- wie man den Albtraum verhindert:

Anderswo am Barfußpfad werden Glasscherben gesehen und schnell beseitigt, stellen also kaum ein Risiko für die Besucher dar. Doch in den Matsch, in dem sie unsichtbar sind, dürfen sie nicht kommen! Deshalb sollten in der Nähe der Schlammstation keine harten Untergründe sein, an denen Flaschen zerbrechen könnten. Und an Orten, die nachts von betrunkenen Vandalen heimgesucht werden, darf man keine Barfußerlebnisstationen einrichten!

 

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