wichtig.jpg (41295 Byte)Wichtig wie Zähneputzen

Wegen seines vielfältigen gesundheitlichen Nutzens sollten regelmäßiges Barfußgehen, Fußgymnastik und Fußpflege einen ähnlichen Stellenwert einnehmen wie das Zähneputzen.Denn eine beschädigte Wirbelsäule oder kaputte Füße und Gelenke verursachen oftmals mehr Leiden als schlechte Zähne.

Die beste Wirkung jeder Art von Gesundheitsfürsorge erreicht man mit Maß und Ziel. Wenn etwa Zahnfleisch und Zahnhälse empfindlich oder entzündet sind, wird man nicht mit groben Bürsten blindwütig darauf herumschrubben, sondern mit sanften Methoden den Zustand seines Gebisses verbessern. Dasselbe gilt für das Barfußgehen und andere Arten von Fußtraining. Wenn Füße, Gelenke oder Rücken Schwächen oder Schäden aufweisen, sollte man keine Überlastung provozieren. Doch meist sind die bloßen Füße weit leistungsfähiger, als man ihnen zutraut.

Gesunde, normalgewichtige Kinder können bedenkenlos barfuß gehen, auch klettern, rennen, springen, soviel sie Lust haben. Sie haben noch das unverbildete Empfinden für ihren Körper und ihre Belastungsgrenzen. Angesichts des heute beklagten Bewegungsmangels muss ihnen konsequent die Möglichkeit gegeben  werden, ihre Kraft und Geschicklichkeit einzusetzen und weiterzuentwickeln.

Genauso wie das Zähneputzen im Tagesablauf können Barfußaktivitäten im Sportunterricht verankert werden. Sensomotorische Sportstunden sind schon auf wissenschaftlicher Basis ausgearbeitet worden und müssen einen festen Platz im Lehrplan finden.
 
Barfüßiges Üben geeigneter Sportarten in Schule und Verein sollte selbstverständlich sein.
 
Viele Schulen und Kindergärten haben inzwischen Barfußpfade im Spiel- und Pausenbereich und stellen damit die Weichen für eine gesunde Entwicklung der Kinder.
 
Barfußwandertage können --entweder als Ausflug zum Barfußpark oder auf selbst ausgekundschafteten Pfaden durchgeführt werden und finden guten Anklang.
 
Weitere Info: siehe "Die ganze Welt ist Barfußpark"
 

Erwachsene unseres Kulturkreises steuern ihren Körper meist mit dem Kopf und ziehen ihre Programme oftmals ohne Rücksicht auf Verluste durch. Umso wichtiger ist es für sie, die Sinneswahrnehmung in den Vordergrund zustellen. Zunächst geht es um die Selbsterfahrung durch bewusstes Wahrnehmen des Untergrunds und der Bewegungsabläufe bei Gymnastikübungen oder beim Gehen auf verschiedenen Bodenarten. Dabei stellt man fest, ob man sich eher der "Entdeckung der Langsamkeit" widmen soll oder frohgemut die ganze Welt als Barfußpark erobern kann. Die Übungsbeispiele dieser Seite sind darauf ausgerichtet, mit einer sanften Entdeckung der Füße zu beginnen und dann ganz individuell das sinnvolle Trainingspensum für die Füße zu finden und ggf. allmählich zu steigern.

Rückenschulen tun gut daran, auch an den Füßen zu arbeiten und Sensomotorik und Fußgymnastik in ihre Programme aufzunehmen.
 
Entspannungs- und Meditiationskurse können die Sinneswahrnehmung beim Barfußgehen sehr gut integrieren.
 
Für den Besuch von Barfußpfaden gibt es keine Altersgrenze.
 
An verschiedenen Orten gibt es Angebote von Barfußwanderführungen.
 
Und was soll uns daran hindern, in der Umgebung unseren eigenen Barfußweg zu entdecken und zu benutzen?
 

Es ist ganz einfach, die Füße in die aktive Gesundheitsfürsorge einzubeziehen. Und es wird immer mehr erkannt, wie wichtig das ist!

 


Infomaterial zum Download:

Faltblatt Gesundes Leben auf freiem Fuß (Winword, 248 KB und als PDF-Datei)
mit Fußgymnastikspielen und Tipps zum Barfußgehen

Anleitung Sensomotorische Sportstunden (PDF, 208 KB)
Vier Vorschläge für Spiel- und Übungssequenzen im Sportunterricht an Grundschulen

"Barfußchampion",
das Fußgymnastik-Würfelspiel

Kinderlied "Barfuß durch die Jahreszeiten" (JPG, 217 KB)
mit Griffen für Gitarrenbegleitung

 

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